Sonntag, 27. September 2009

Effizient

Ein Samstag im Leben einer flussziege.
Gegen 9 aus dem Bett klettern, Blumen giessen, aufräumen und (stinkenden, weil freitag in totem Fisch gedrehten) Hund kämmen. Gaanz leise, weil Mann noch schläft. Dann Fruehstueck machen: Wuerstchen, Eier und Gemuese, dazu lecker Chai-Tee.

Nach dem Fruehstueck (gegen 11 ;p) mit Mann die Kommode vorm Fenster wegruecken. Alle Pflanzen auf die Tische evakuieren. Und das hängende Fensterbrett auf die Gardinenleiste klappen. Mann verabschiedet sich in die eigene Bude. Vorhänge in die Waschmaschine schmeissen.

Zwiebeln schnippeln, Waldpilze putzen und schnippeln, alles mit Rindfleisch anbraten, Sahne angiessen. Dann Deckel drauf, auf kleine Flamme drehn und schmoren lassen. Mit dem Hund rausgehn (da war doch noch was...! ;D).

Das rote Kreuz anrufen und fragen, ob die Interesse an ner Matratze und diversem Kleinkram hätten. Verabreden, dass die das gegen 13.00 abholen.

Wohnzimmerfenster putzen. Ein grosses (Doppelfenster), die Balkontuer und ein kleines. Dabei Wespen verjagen.

Mit den Männern vom roten Kreuz verhandeln. Kleinkram geht weg, Matratze bleibt da. Den Versuch wars wert.

Die Decke vom Hundesofa absaugen. Bei der Menge Haare verstopft die sonst die Waschmaschine, in der sie die nächste Runde dreht. Decke waschen.

Bad (grob) putzen.

Ganze Bude gruendlich staubsaugen. Da ist jetzt mindestens ein paar Stunden sauber.

Unter die Dusche und - uff - noch 10 min Zeit, bis der Bus fährt.

Wäsche aufhängen, frische Klamotten an und mit dem 14.37 Bus in die Stadt. Mann springt unterwegs auf.

Teeladen. Zum dritten Mal in 7 Tagen. Und zum dritten Mal die gleiche Antwort: Chai ist doch noch nicht gekommen. Grr!

Aus der Kaufhalle schnell noch letzter-Moment-Dinge geholt. Zwei MInuten nach Geschäftsschluss aus dem Stoffladen trotzdem noch nen Reissverschluss gekriegt. Zu "Dolly" auf nen Burger.

16.00 Bingo in der Lieblingskneipe. Schon 18.10 gen Heimat, obwohl noch ne letzte Runde gewesen wär. Mit dem einen der Lieblingsfahrer geschnackt.

Alle Lichter im Schlafzimmer und die Nähmaschine an, und hochgespannt den letzten Teil der letztes Jahr begonnenen adventure bag zu nähen angefangen. Und Wunder ueber Wunder: Das Ganze ist zwar weit von perfekt, aber durchaus ansehlich und zu gebrauchen. Als erstes selbsgenähtes Etwas find ich kann man stolz drauf sein. ;p Hat sogar nen Reissverschluss...



Beim Zähneputzen feststellen, dass a) das Handy noch vom Bingo lautlos ist und b) ne sms von der flussziegenmutter kam, die an nem Telefonat interessiert gewesen wäre. :/

Gegen 23.30 fix und fertig ins Bett fallen - und doch nicht einschlafen kommen. ;p

Watn Tag...

Freitag frueh sahs schon aus dem Fenstwer raus so interessant aus draussen, dass ich (zum Glueck) die Kamera eingepackt habe. Ärgern tu ich mich trotzdem, weil ich an einer bestimmten Stelle nicht angehalten habe. Aber zu spät.
So viele Gesichter hatte der Tag:

-auf dem Weg zur Arbeit





auf Arbeit



nachmittags am Fluss





und auf der Insel







Als Zuschlag gabs auch noch gaanz viele Pilze - zum Einsalzen, Einfrieren und Kochen.

Der hier hat Mannes Phantasie angeregt... ;p

Sonntag, 20. September 2009

Altweibersommer





Tagesanfang

Hab ich doch zwischendurch auf dem Arbeitsweg mit dem Handy fotografiert, weil ich die Kamera nicht mithatte. Heut hab ich die Fotos mal angeguckt und gestaunt, wie gut die geworden sind:



Freitag, 18. September 2009

Herbstwetter

Diese Woche war eigentlich jeden Tag wunderschönes sonnig - kaltes Radelwetter. Ganz schön windig zwar zwischendurch und manchmal hats auch ganz schnell ganz viel Regen runtergetan. Nur um dann wieder die Sonne lachen zu lassen.
Nachdem ich mich Anfang der Woche jeden Tag ueber die herrliche Aussicht von der grossen Bruecke gefreut und mich gleichzeitig geärgert hab, weil die Kamera wieder zu hause war, hab ichs heut endlich geschafft zu fotografiern.

Heut "frueh" gegen 7



Blick aus dem Fenster unserer Sekretärin



Auf dem Heimweg gegen 16.30



Dann hab ich mal wieder gestaunt, wie unterschiedlich schnell die Bäume bunt werden- auf nem Arbeitsweg von ner knappen halben Stunde gibts Stellen, da sind die Birken fast kahl und die Ahörner knallbunt und andere, da is noch alles im schönsten Gruen.

Ausserdem nimmt das Tageslicht recht schnell ab. Dienstag abend nach der Schulung musst ich feststellen, dass es um 8 fast stockdunkel ist. Und ich keine Lampe mithatte. Wie gut, dass das Fahrrad auch ne eingebaute hat! ;D

Montag, 14. September 2009

Sonntagsspaziergang

Nachdem mich am Samstag das bissl radeln immer noch ziemlich sehr angestrengt hat, hatt ich den geplanten gaaaanz langen Hundespaziergang grummelnd mächtig verkuerzt.

Und mich um so mehr gefreut, als Sonntag frueh ne sms von Alberts Besitzerinnen kam: ob wir zusammen mit den Hunden auf die Flussinsel wollen.

Mann gings immer noch nicht so gut, aber ich wollte endlich wieder raus. Zumal das Wetter nach dem undurchsichtigem Vormittagsnebel richtig schön wurde.







Wir waren dann auch ueber eine Stunde auf der Insel. Die Hunde haben sich richtig schön ausgetobt und dabei auch jede Pfuetze und Schlammgrube mitgenommen.













Zurueck bei mir zum Kaffetrinken hatte dann zumindest Seita genug von der Spielerei. Irgendwann hat das auch Albert kapiert und sich beruhigt.



Samstag, 12. September 2009

Herbst

In den letzten Tagen hatten wir wunderschönes Herbstwetter, mit herrlichem Licht, das die vielen Farben in der Natur betont. Donnerstag frueh auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch allerdings, als mir das viele tolle Licht von links an der Sonnenbrille vorbei und unter der Blende durch direkt in die Augen schien, war ich nicht ganz so begeistert. ;p

Das Vorstellungsgespräch lief, denk ich, ganz okay. Zwischendurch kam mir der Gedanke, dass ich mich vorher vielleicht noch etwas genauer hätte mit dem Berufsbild auseinandersetzen können. Aber das kann ich ja immer noch machen, falls ich den Job kriege. ;p Innerhalb eines Monats wolln die sich jedenfalls melden.

Ansonsten war die ganze Woche recht geschäftig. Der Schnupfen schleppt sich hartnäckig immer noch mit und macht in erster Linie muede und schlapp. Fuers Wochenende ist also wieder mal ausruhen geplant.

Heut frueh ist dann Mann mit Fieber und Schuettelfrost wachgeworden. Und hat prompt festgestellt, dass er diverses daheim vergessen hatte bzw. heute erst nach dem Bingo mitbringen wollte. Da ich eh was zur Post schaffen wollte, bin ich gleich noch bei ihm vorbeigeradelt. Und in die Kaufhalle, weil wir keine Sahne hatten. Die man aber scheinbar fuer Lindström-Klopse braucht.

Und in der Kaufhalle gabs Kuerbis... Letztes Jahr hab ich keinen gekriegt und mir fest vorgenommen, dass ich dieses Jahr besser suche. Denn einmal im Jahr muss sie sein, die superleckere Kuerbissuppe, mit der die Lieblingsweiber mich vor Jahren zum allerersten Mal zum Kuerbisessen gekriegt haben. Zurueck zu hause gings denn auch gleich los, mit viel Zwiebel, Knobi und Ingwer sowie selbstgezogenen Chilies.



Und das Ergebnis war auch diesmal wieder sehr lecker.



Bzw. ist es noch; Suppe ist noch uebrig. Und ausserdem die zweite Hälfte vom Kuerbis, zum Nachkochen.

Ach ja. Den Handschuh fuer die linke Hand hab ich jetzt auch fertig. Nebeneinanderlegen darf man die nicht, sie sind doch an mehreren Stellen recht unterschiedlich improvisiert. Aber ich will ja nicht zur Modenschau damit. Und Stricken find ich wesentlich angenehmer, wenn ich keine Maschen zählen muss.

Montag, 7. September 2009

Voila

mein erster selbstgestrickter Fausthandschuh.



Weit von perfekt, aber passt. Und ich hab alle Masse selbst erraten. ;p (Ich verrat nicht, dass der erste Versuch einem Riesen gepasst hätte und ich ihn deshalb nach ueber der Hälfte wieder aufgetrennt habe. Weil ich zu faul bin, ne Maschenprobe zu stricken. *LOL*) Jetzt muss ich nur noch nen passenden linken hinkriegen...

Das jedenfalls war meine Langeweilebekämpfung am Wochenende, während Mann mich bekochte, mit dem Hund durch den strömenden Regen stapfte und heldenhaft sogar den Abwasch gemacht hat.

Samstag, 5. September 2009

HÖH!

Die erste Arbeitswoche ist rum und ich bin krank. Toll, oder? Eigentlich hat es schon seit Dienstag immer etwas im Hals gekratzt, aber das war auch das Einzige und ich hab das entschlossen ignoriert. Und natuerlich auch die - auch im Krankenhaus an jeder Ecke hängenden - Verhaltensmassregeln. ;p

Netterweise bin ich auch ohne schlimmere Symptome ueber die Woche gekommen. In der allerersten Arbeitswoche krankmachen wäre etwas doof. Bei dem teilweise echt wunderschönen Herbstwetter hab ich mich natuerlich auch nicht von laaangen Spaziergängen abhalten lassen.





Dazugelernt: Dass es warm ist wenn man gegen 17.30 zuhause losgeht heisst nocht nicht, dass es das 3 Stunden später immer noch ist... ;D Aber zumindest hab ich die ersten Preiselbeeren gesammelt.
Seita war natuerlich mit und hat mich bewacht... Und ausserdem nen Riesenhaufen mächtig stinkende duftende Elchkacke aufgetan. Und sich drin gewälzt. Und ueberhaupt nicht verstanden, wieso sie mir den ganzen Abend nicht mehr nahe kommen durfte. :D

Auf Arbeit lief im Prinzip alles wie erwartet. Obwohl ich ja die Computergeschichten (Passwortverlängerung,...) angeblich (sagte der Computermensch) alles geklärt hatte, hab ich jetzt erstaunlich (nicht wirklich) viel Zeit am Telefon und im e-mail-Kontakt mit anderen Computermenschen verbracht:

- Dienstag konnt ich mich einloggen und bin auch in das eine Patientenverwaltungsprogramm gekommen. Bloss nicht ins andere.

- Fuer das Programm, in das ich mich einloggen konnte, hatt ich keine Benutzerrechte und keine eigene Zeitvergabeliste.

- Seit Donnerstag kann ich Zeiten vergeben, aber den dazugehörigen Brief fuer die Patienten nicht ausdrucken, weil auch das eingerichtet werden will. Montag vielleicht...

- Im internen Telefonbuch stehen immer noch meine alten Telefonnummern - unter der neuen Arbeitsstelle. Die zuständige Bearbeiterin sagte Dienstag, das wäre schon geändert aber erst am Mittwoch zu sehen. Ich warte immer noch.

- Das Passwort fuer das Programm, in dem jetzt aller interner Papierkram erledigt werden muss, kam schon am Freitag, nachdem mich 4 Bearbeiter immer zum nächsten verwiesen haben.

Mit solchen Dingen ging mindestens die Hälfte der Arbeitszeit erstaunlich schnell rum.

Positivliste:

- Die Kollegen. Am ersten Tag kam im Prinzip jeder vorbei, hat mich willkommen geheissen und mir Hilfe angeboten, wenn ich Fragen hab. Auch an Kaffeepausen werd ich immer erinnert.

- Das Arbeitszimmer. Das ist deutlich grösser als 2x3m und hat ein EIGENES FENSTER!

- Freitag hatten wir schon die erste Gruppensupervision und die ist monatlich. Tolle Möglichkeit, von und mit anderen zu lernen und ueberhaupt an die eigenen Aufgaben herangefuehrt zu werden.

- Letzten Endes eigentlich alles bis auf den Computer-Kram. ;D

Ach ja... Ich hab mich auf ne Stelle beworben, die von hier zwar verhältnismässig weit (70km) weg ist, aber zur Abwechslung mal fuer 2 Jahre wäre. Gestern kam die Einladung zum Vorstellungsgespräch fuer Donnerstag. Und damit ich Donnerstag auch fahren kann, leg ich mich jetzt ins Bett und trinke gaanz viel Tee.

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